Perspective

Mein Familienname Ramez kommt aus dem Arabischen und hat seine Wurzel in dem Wort ramz رمز (Symbol / Sinnbild / Hinweis). Er beschreibt jemanden, der mit den Zeichen spricht, zwischen Symbol und Bedeutung vermittelt oder auf eine tiefere Bedeutung hinweist.

Je tiefer ich in meine Arbeit komme und damit: je tiefer ich in meine eigene Wahrheit komme, desto klarer wird mir, dass ich mich darin ebenfalls immer an der Schwelle zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem bewege, zwischen Wahrnehmung und Form.

Dabei habe ich gelernt, meiner Sensibilität und tiefen Wahrnehmungsfähigkeit zu vertrauen und mit ihr zu arbeiten. Egal, ob in meiner Kunst, beim Prozess eines rituellen Tattoos, im Reinspüren in die kollektive Zeitqualität beim Kreieren meiner Somatic-Yin-Yoga-Stunden, im 1:1-Gespräch als Gegenüber, das die unsichtbaren Fäden wahrnimmt und auch, wie sie zusammenkommen, das über das Gesagte hinaus zuhört, oder bei meiner Leidenschaft für ätherische Öle und Duftmischungen, individuell zugeschnitten auf die jeweilige Konstitution, das Wachstum oder die Bewegung, die unterstützt werden möchte.

Für mich ist Symbolsprache eine, die die Intuition, den Körper und das Unsichtbare miteinbezieht, ohne den Anspruch auf abschließendes Wissen. Sie kann uns zeigen, wo etwas wachsen möchte, und uns unterstützen, den Fluss des Lebens mit mehr Würde zu navigieren.

Practice

In meiner Arbeit verbinde ich somatische, traumasensible Methoden mit symbolischem Wissen. Ich arbeite zyklisch, intuitiv und transparent, sodass ein mutiger und intimer Raum entstehen kann.

In dem Raum, den ich kreiere, soll Nichtwissen einen festen Bestandteil haben. Ich vertraue darauf, dass gegenseitiges Lernen dort stattfindet, wo wir uns auf das einlassen, was in Bewegung kommen möchte, ohne dem mit vorgefertigten Konzepten im Weg zu stehen.

Meine Schwerpunkte liegen auf dem Begleiten und Halten von Übergängen – den Momenten, in denen wir spüren, dass etwas losgelassen werden möchte, wir aber manchmal noch nicht wissen, wohin es gehen soll. In diesem Zwischenraum sehe ich ein großes Potenzial für Transformation, dafür, mehr in die eigene Wahrheit und damit in die Ganzheit zu kommen.

Durch meine eigene Geschichte habe ich gelernt, aus einem Zustand fast permanenter Orientierung nach außen und dem Gefühl, abgeschnitten zu sein von dem, wer ich bin und was ich möchte, immer mehr von mir zu bewohnen, ins Vertrauen und damit in meine Größe zu kommen, um mir ein volles, sinnliches, kreatives Leben zu erlauben.

Meine Perspektive ist ganzheitlich und möchte die spirituelle und energetische Ebene mit der emotionalen, somatischen und kollektiven, politischen zusammenzubringen. Deshalb arbeite ich nicht nur somatisch, sondern berücksichtige auch unsere Zeitqualität, kollektive Prozesse und systemische Ungleichheiten sowie die spirituelle und energetische Ebene.

Dieses Bewusstsein bildet die Grundlage meiner Arbeit – egal, ob ich dich durch den Prozess eines rituellen Tattoos führe, eine Somatic-Yin-Yoga-Stunde anleite oder dich in 1:1- Sitzungen begleite.

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Offerings

1:1 Begleitung

Du bist bereit, in die Tiefe zu gehen, oder befindest dich an einem Übergang, an dem einiges nicht mehr stimmig ist, du aber noch nicht weißt, wo es hingehen soll? Du wünschst dir Klarheit und einen besseren Kontakt zu dem, was du willst und was deine Wahrheit ist? Du weißt vielleicht schon, was sich ändern möchte, aber dein Nervensystem kann es noch nicht halten? Du möchtest mehr von dir erlauben, weißt aber nicht, wie, und hast Angst vor dem Zu-viel-Sein?

Ich arbeite als Somatic Practitioner mit dem Nervensystem und nutze Symbolisches Wissen als Landkarte. Dabei kreiere ich einen Raum, in dem etwas in Bewegung kommen darf und sich im Körper setzen kann.

Wenn du neugierig auf meine Arbeit bist und mehr erfahren möchtest, kannst du hier ein kostenloses 30—minütiges Kennenlern-Gespräch buchen.

Somatic Yin Yoga

Somatic Yin Yoga verbindet Positionen aus dem Hatha Yoga mit der Philosophie des Taoismus, dessen Lehre der 5 Elemente, und dem Bewusstsein um das Nervensystem und unseren physiologischen Prozessen bei Stress, Trauma und Regulation.

Dabei orientieren sich meine Unterrichtsstunden an der jeweiligen Zeitqualität der Woche, so dass wir unsere Körper im Fluss des Lebens bestmöglich unterstützen können.

Yin Yoga ist dabei ein Gegenentwurf zu unserer Yang-lastigen Welt und eine Möglichkeit, ins Loslassen, Spüren und in ein tiefes Zuhören zu kommen.

Ich gebe momentan wöchentlichen Unterricht in Bremen, jeden Sonntag von 12-13 Uhr, im YOMA.

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