ABOUT
Ich glaube, ein Teil von mir hat sich schon immer transformativen Prozessen verschrieben, egal ob in der Kunst, in der Studie von Kulturen, in Beziehungen, beim Tätowieren oder in der Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich war immer fasziniert davon, Veränderungen zu studieren, zu kreieren und in die Tiefe zu gehen. So bin ich im Laufe meines Kunststudiums beim Tätowieren gelandet und parallel dazu durchlebte ich, was man als „dunkle Nacht der Seele“ bezeichnet. In beiden Fällen ging es zu Beginn eher unbewusst um Transformation, um den Körper und um Sicherheit sowie darum, etwas von Grund auf neu zu lernen.
Je tiefer ich in den Kontakt mit meinem eigenen Körper, seinen Traumata und Schutzmechanismen kam, desto mehr informierte dieses Wissen meine Arbeit als Tätowiererin. Im Laufe der Zeit fokussierte sich meine Arbeit immer mehr auf sicherere Räume, Empowerment und die Beziehung zwischen Motiv und Körper, während meine Neugier mich immer weiter in die Welt der Körpertherapie, ganzheitlichen Medizin, Spiritualität und des zyklischen Wissens zog.
Heute erkenne ich, dass mich in all diesen Bereichen dieselbe Faszination antreibt: in das eigene Potenzial zu kommen, in der eigenen Wahrheit, Integrität und Handlungsfähigkeit zu leben, Lebendigkeit als Spektrum erlauben zu können und unsere kreative Energie für Veränderung zu nutzen – nicht nur individuell, sondern auch kollektiv.